Wer morgens mit verspanntem Nacken aufwacht, sucht die Ursache meist bei der Matratze. Häufig liegt es aber am Kissen. In vielen Haushalten liegt noch das klassische 80 × 80-Kissen, das aufgeschüttelt 15 Zentimeter oder mehr misst. Für die meisten Rücken- und Bauchschläfer ist das zu viel.
Entscheidend ist, dass Kopf und Wirbelsäule eine Linie bilden. Wie hoch das Kissen dafür sein muss, hängt von der Schlafposition, der Schulterbreite und der Härte der Matratze ab.
Die richtige Höhe ermitteln
Für Seitenschläfer gilt: Messen Sie den Abstand von der Halsbeuge bis zur äußeren Schulterkante. Dieser Wert, abzüglich der Strecke, um die die Schulter in die Matratze einsinkt, entspricht ungefähr der idealen Kissenhöhe. Bei einer weichen Matratze darf das Kissen also flacher sein.
Welche Füllung passt?
Daunen und Federn lassen sich gut formen, verlieren aber über Nacht an Höhe. Viscoschaum hält die Form, wird jedoch von vielen als warm empfunden. Für Allergiker eignen sich waschbare Synthetikfüllungen, die bei 60 Grad gewaschen werden können.
Das beste Kissen ist das, dessen Höhe sich anpassen lässt. Unsere Schulterbreite ändert sich nicht, die Matratze schon.
Checkliste für den Kauf
- Legen Sie die Schlafposition fest, die Sie die meiste Zeit einnehmen.
- Messen Sie den Abstand von der Halsbeuge bis zur Schulterkante.
- Berücksichtigen Sie die Härte Ihrer Matratze.
- Achten Sie auf eine verstellbare Füllung oder Wechselkerne.
- Prüfen Sie die Waschtemperatur von Bezug und Füllung.
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