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Ratgeber Stromanbieter wechseln

In fünf Schritten zum günstigeren Tarif

Kündigung, Zählerstand, Bonusbedingungen: Wir erklären, worauf es beim Wechsel des Stromanbieters wirklich ankommt und wie Sie Fallstricke vermeiden.

Von Lea Hartmann| 02.11.2026|6 Min. Lesezeit

Der Wechsel des Stromanbieters ist unkomplizierter, als viele denken. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten, und die Versorgung läuft ohne Unterbrechung weiter. Trotzdem lohnt es sich, einige Punkte vorab zu klären.

Schritt 1: Verbrauch kennen

Schauen Sie auf Ihre letzte Jahresabrechnung und notieren Sie den Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Dieser Wert ist die Grundlage für jeden Vergleich.

Schritt 2: Vertragslaufzeit und Kündigung prüfen

Prüfen Sie, ob Sie noch in einer Mindestvertragslaufzeit stecken und welche Kündigungsfrist gilt. Bei einem Umzug oder einer Preiserhöhung haben Sie oft ein Sonderkündigungsrecht.

Schritt 3: Herkunft und Zertifikate ansehen

Wenn Ihnen echter Ökostrom wichtig ist, achten Sie auf anerkannte Label wie das Grüner Strom Label oder ok-power. Sie stellen strengere Anforderungen als der reine Herkunftsnachweis.

Schritt 4: Bonusbedingungen lesen

Einmalige Boni senken rechnerisch die Kosten im ersten Jahr. Lesen Sie die Bedingungen genau, denn manche Boni werden erst nach zwölf Monaten ausgezahlt.

Schritt 5: Wechsel anstoßen

Haben Sie sich entschieden, genügt die Angabe von Zählernummer, Zählerstand und Verbrauch. Den Rest übernimmt der neue Anbieter.

Ein Wechsel kostet nichts außer ein paar Minuten. Wer einmal im Jahr prüft, bleibt auf einem fairen Tarif.

Zum Vergleich Ökostrom-Anbieter im Vergleich: Herkunft, Förderung und Konditionen
Lea Hartmann
Lea Hartmann Lea Hartmann war Verbraucherberaterin, bevor sie zur Redaktion kam. Sie ordnet Tarife und Verträge ein und erklärt, worauf es beim Wechsel wirklich ankommt.

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