Der Wechsel des Stromanbieters ist unkomplizierter, als viele denken. Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim alten, und die Versorgung läuft ohne Unterbrechung weiter. Trotzdem lohnt es sich, einige Punkte vorab zu klären.
Schritt 1: Verbrauch kennen
Schauen Sie auf Ihre letzte Jahresabrechnung und notieren Sie den Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Dieser Wert ist die Grundlage für jeden Vergleich.
Schritt 2: Vertragslaufzeit und Kündigung prüfen
Prüfen Sie, ob Sie noch in einer Mindestvertragslaufzeit stecken und welche Kündigungsfrist gilt. Bei einem Umzug oder einer Preiserhöhung haben Sie oft ein Sonderkündigungsrecht.
Schritt 3: Herkunft und Zertifikate ansehen
Wenn Ihnen echter Ökostrom wichtig ist, achten Sie auf anerkannte Label wie das Grüner Strom Label oder ok-power. Sie stellen strengere Anforderungen als der reine Herkunftsnachweis.
Schritt 4: Bonusbedingungen lesen
Einmalige Boni senken rechnerisch die Kosten im ersten Jahr. Lesen Sie die Bedingungen genau, denn manche Boni werden erst nach zwölf Monaten ausgezahlt.
Schritt 5: Wechsel anstoßen
Haben Sie sich entschieden, genügt die Angabe von Zählernummer, Zählerstand und Verbrauch. Den Rest übernimmt der neue Anbieter.
Ein Wechsel kostet nichts außer ein paar Minuten. Wer einmal im Jahr prüft, bleibt auf einem fairen Tarif.
Zum Vergleich
Ökostrom-Anbieter im Vergleich: Herkunft, Förderung und Konditionen