Was der Härtegrad beschreibt
Der Härtegrad gibt an, wie fest sich eine Matratze anfühlt. Üblich ist eine Skala von H1 für sehr weich bis H5 für sehr fest. Wichtig zu wissen: Die Werte sind nicht gesetzlich genormt. Ein H3 des einen Anbieters kann sich anders anfühlen als ein H3 eines anderen.
Körpergewicht als grobe Orientierung
Viele Hersteller geben Gewichtsbereiche je Härtegrad an. Als grobe Richtung gilt, dass leichtere Personen oft mit einem niedrigeren Härtegrad zurechtkommen und schwerere mit einem höheren. Nutzen Sie diese Angaben als Ausgangspunkt, nicht als festes Gesetz.
Die Schlafposition berücksichtigen
Seitenschläfer brauchen in der Regel etwas mehr Nachgiebigkeit, damit Schulter und Becken einsinken können und die Wirbelsäule möglichst gerade bleibt. Rückenschläfer kommen häufig mit einem mittleren Bereich gut zurecht, Bauchschläfer bevorzugen oft eine festere Unterlage. Das ist eine allgemeine Tendenz, kein Diagnoseersatz.
Zu zweit mit unterschiedlichen Vorlieben
Wenn Sie zu zweit schlafen und sich bei Gewicht oder Vorlieben stark unterscheiden, sind Modelle mit pro Liegeseite wählbarem Härtegrad eine Lösung. So findet jede Seite ihre passende Festigkeit.
Warum Probeschlafen wichtig ist
Da sich Härtegrade zwischen Anbietern unterscheiden, hilft vor allem das eigene Ausprobieren. Viele Anbieter gewähren ein mehrwöchiges Probeschlafen. Der Körper braucht einige Nächte zur Gewöhnung, beurteilen Sie eine neue Matratze deshalb nicht nach der ersten Nacht.
Checkliste zur Auswahl
- Gewichtsempfehlung des Herstellers je Härtegrad vergleichen.
- Eigene Schlafposition einbeziehen.
- Bei großen Unterschieden zu zweit auf getrennt wählbare Seiten achten.
- Probeschlafzeit und Rückgabebedingungen prüfen.
- Mehrere Nächte zur Eingewöhnung einplanen.
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