Warum Pflege sich lohnt
Eine Matratze begleitet Sie über viele Jahre. Mit etwas Pflege bleibt sie länger formstabil und hygienisch. Der Aufwand ist gering, die Wirkung spürbar, weil sich Feuchtigkeit und Staub nicht festsetzen.
Regelmäßig wenden und drehen
Die meisten Matratzen lassen sich sowohl von Kopf zu Fuß drehen als auch wenden, sofern sie keine feste Ober- und Unterseite haben. So verteilt sich die Belastung gleichmäßiger. Ein Rhythmus von etwa alle drei Monate hat sich bewährt. Prüfen Sie vorher die Angaben des Herstellers, denn einlagige Modelle mit fester Liegeseite werden nur gedreht, nicht gewendet.
Lüften gegen Feuchtigkeit
Über Nacht gibt der Körper Feuchtigkeit ab, die in die Matratze zieht. Schlagen Sie die Bettdecke morgens zurück und lüften Sie das Schlafzimmer, damit die Oberfläche abtrocknen kann. Eine luftdurchlässige Unterlage und ein Lattenrost mit Abstand zum Boden unterstützen die Belüftung von unten.
Bezug und Oberfläche reinigen
Viele Matratzen haben einen abnehmbaren Bezug, der sich bei der angegebenen Temperatur waschen lässt. Achten Sie auf das Pflegeetikett. Die Oberfläche selbst sollten Sie nicht durchnässen. Flecken behandeln Sie punktuell mit wenig Wasser und einem milden Mittel und lassen alles gut trocknen, bevor Sie neu beziehen.
Matratzenschoner verwenden
Ein waschbarer Schoner oder ein Spannbezug nimmt einen Teil der Feuchtigkeit auf und schützt vor Flecken. Er lässt sich einfacher waschen als die ganze Matratze und verlängert so die Zeit zwischen gründlichen Reinigungen.
Checkliste für die Pflege
- Alle drei Monate drehen oder wenden, je nach Modell.
- Morgens die Bettdecke zurückschlagen und lüften.
- Abnehmbaren Bezug laut Etikett waschen.
- Flecken punktuell behandeln, nicht durchnässen.
- Waschbaren Schoner nutzen und regelmäßig reinigen.
Wer die Matratze wendet und lüftet, spart sich spätere Mühe und erhält die Liegeeigenschaften länger.
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