Die Aufgabe des Lattenrosts
Der Lattenrost trägt die Matratze und sorgt für Belüftung von unten. Je nach Bauart gibt er unterschiedlich stark nach und beeinflusst so das Liegegefühl. Matratze und Unterbau sollten zueinander passen.
Starr, rollbar oder verstellbar
Ein starrer oder rollbarer Rost ist einfach und günstig im Aufbau. Verstellbare Modelle lassen sich im Kopf- und Fußbereich anheben, was beim Lesen oder Aufstehen angenehm sein kann. Elektrisch verstellbare Varianten bieten zusätzlichen Komfort, brauchen aber einen Stromanschluss.
Federleisten und Zonen
Viele Lattenroste haben flexible Federleisten und mehrere Zonen, etwa eine weichere Schulter- und eine stützende Beckenzone. Schieberegler erlauben es, die Festigkeit in der Mitte anzupassen. Ob eine Zonierung spürbar ist, hängt von der Matratze und Ihrer Statur ab.
Verträglichkeit mit der Matratze
Nicht jede Matratze passt zu jedem Rost. Federkernmatratzen kommen oft mit einer festen Unterlage aus, Kaltschaum profitiert eher von einem flexiblen Lattenrost. Prüfen Sie die Empfehlung des Matratzenherstellers, damit die Garantie erhalten bleibt.
Checkliste vor dem Kauf
- Maße von Bett und Matratze abgleichen.
- Starr, verstellbar oder elektrisch nach Bedarf wählen.
- Auf verstellbare Härte in der Beckenzone achten.
- Empfehlung des Matratzenherstellers beachten.
- Belüftung und Abstand zum Boden bedenken.
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